Bosch K- und KE-Jetronic

Einführung

Mengenteiler einer KE-Jetronic im ausgebauten Zustand. Das schwarze Bauteil ist der elektrohydraulische Drucksteller

Die K-Jetronic findet sich ab 1973 in den 2,8 l - Fahrzeugen mit Einspritzmotoren, wie etwa dem 280 E der BR 114 und BR 123, dem 280 SE der BR 116 und 126, dem 280 SL der BR 107 usw.

Die KE-Jetronic löste die K-Jetronic ab und wurde verbaut ab BR 124 und 201. Später auch bei den Modellen 260 SE und 300 SE, dem 300 SL der BR 107 und 129. Sie regelte die Gemischzusammensetzung nun auf elektronische Weise nach Vorgabe der Lambdasonde. Die technischen Erläuterungen dazu finden Sie im Untermenü getrennt nach K- und KE-Jetronic. Später kommen noch die Fehlersuchen dazu. Die Beschreibung ist so einfach wie möglich gehalten. Wer Genaueres dazu erfahren möchte, dem empfehlen wir die Gelbe Reihe von Bosch oder die WIS, Ausgabe für die BR 123 und BR 124.

Bitte haben Sie Verständnis dass wir die Informationen exklusiv für unsere Mitglieder hinterlegt haben.

Geschichte

Die K-Jetronic löste 1973 die D-Jetronic ab. Dabei funktionierte die K-Jetronic rein mechanisch. Die einzigsten elektrischen Komponenten waren der Zusatzluftschieber, die Heizung des Warmlaufreglers und die elektrische Kraftstoffpumpe. Bei den V-8-Modellen kam noch die Leerlaufregelung hinzu, welches aber als separates System zu betrachten ist.

Als später die Abgasgesetzgebung härter wurde, kam noch die Lambdaregelung dazu, welche als zusätzliches Taktventil realisiert wurde. Dieses Prinzip wird heute in ähnlicher Form bei den Nachrüstlösungen verwendet. Als das nicht mehr ausreichte, kam die Weiterentwicklung zur KE-Jetronic.

Die K-, bzw KE-Jetronic ist ein kontinuierlich einspritzendes System. Das bedeutet, dass der Kraftstoff permanent eingespritzt und damit vor den Einlassventilen vorgelagert wird. Die Menge wird hauptsächlich durch die Auslenkung der Stauscheibe bestimmt.